Archive for July of 2006

300 protestieren gegen Covance und Tierausbeutung in Münster

July 23, 2006
anti covance demo 2006
Ungefähr 300 Menschen protestierten am 22. Juli 2006 in einem großen Demozug gegen das Tierversuchslabor Covance in Münster. In dem Labor werden weiterhin hunderte Affen gequält und getötet. Der Skandal aus dem Jahr 2003 als ein Journalist die brutalen Tiermisshandlungen hinter den Mauern von Covance aufdeckte, hat für die Betreiber kaum Konsequenzen gebracht. Noch immer sind dieselben Täter am Werke, noch immer werden sie von Behörden, Politik und Justiz gedeckt. Die Demo setzte auch Zeichen gegen das Vergessen. Der Protestzug sorgte dafür, dass die Münsteraner sich erinnern mussten, an das, woran sie sich nicht gerne erinnern wollen. Daran, dass nur weniger Kilometer entfernt, tagtäglich fühlende Lebewesen von empathielosen Sadisten zu Tode gequält werden.

Trotz der anhaltenden Proteste, wird das Affenlabor derzeit ausgebaut. Zur Zeit werden in Münster etwa 1500 Affen gefangen gehalten. Nach eigenen Angaben sterben jährlich etwa 1000 von ihnen. Das Unternehmen versucht zudem eine eigene Primatenzucht in Europa zu etablieren.

mehr infos zu Covance:
COVANCE UNDERCOVER
COVANCE GRAUSAM

40.000 Unterschriften gegen Tierversuche in Münster übergeben

July 13, 2006
u-listen übergabe
Die Münsteraner Initiative für Tierrechte e.V. haben einem Vertreter der Stadt Münster heute (13.07.06) knapp 40.000 Unterschriften gegen das Tierversuchslabor Covance überreicht. Darin werden nach Angaben der Münsteraner Initiative für Tierrechte der sofortige Stopp von Tierversuchen und die Schließung von Covance gefordert. Rainer Uetz, Dezernent der Stadt Münster nahm die Unterschriften gerne entgegen, die nun dem Rat als Bürgerantrag vorgelegt werden sollen. Doch die Kommune kann nur bestehende Gesetze ausführen, nicht ändern. "Wir sind enttäuscht und haben das Gefühl, daß sich niemand verantwortlich fühlt", so Martina Stephany von der MIT. "Wir werden jedoch die Unterschriften in der nächsten Instanz dem Bundesminister für Verbraucher-schutz vorlegen", so Stephany.